Just Ask Messefilm

Produktion:

Der Messefilm ist im Rahmen der JustAsk Veranstaltung in Bamberg entstanden.
Zwei Kamerateams kamen hier zum Einsatz um Interviews zu führen und die Veranstaltung zu dokumentieren.

Produktion: y-concepts
Kamera: Max Kidd, Tim Hutter, Max mit Hut
Schnitt: Robert Wührl

Produktionszeit:
6h Dreh
4h Schnitt & Postproduktion

Kurzbeschreibung:

Die immer schneller voranschreitende Digitalisierung ist heute mehr Thema denn je. Wie viel Digitalisierung braucht es an den deutschen Schulen? Mit dieser und vielen anderen Fragen beschäftigt sich „just ask“, die deutschlandweit tätige Beratungs- und Trainingsagentur. In den Bereichen Kommunikation und Einsatz neuer Medien luden Alexander Schmieden und Markus Dormann am Samstag den 18.06.2016 in Bamberg zum Bildungkongress.

Otto Lederer MdL, Georg Eisenreich MdL, Dorothee Bär MdB, Prof. Dr. Silke Grafe, Steffen Ganders, Prof. Dr. Gerald Lembke und Ingo Leipner zeigten in Ihren Vorträgen und kontrovers geführten Diskussionen die wesentlichen Aspekte auf.

Just Ask Bamberg

Nicht nur der hohe Finanzeinsatz sondern auch die Sorge vor einer „Digitalen Demenz“, genauer:
Das Schreiben mit der Hand aktiviert bestimmte Hirnareale, die wichtig für Lernen und kreatives Denken seien. Deshalb befürchten Kritiker dass der Computer die Menschen sozusagen um den Verstand bringt, wichtige Kulturgute wie Lesen und Schreiben nachhaltig beeinflusst und es dem Menschen unmöglich macht die weitaus größere Flut an Informationen verarbeiten zu können. Auch Datenschutz und eine Einschränkung des Menschen durch Technik und Algorithmen sind Thema der auf dem Kongress. Sowie die Frage nach dem richtigen alter der Kinder zum Eintritt in die digitale Welt. Sie raten zu einem hineinwachsen in die analoge Welt und dann sollte man langsam vertraut werden mit neuen Technologien.

Just Ask Messe

Gleichzeitig darf man aber die Vorteile der neuen Technologien nicht vergessen. Ressourcenschonung und mehr Flexibilität im Schulaltag. Laptops oder Tablets könnten zu einem schnelleren Datenaustausch zwischen Lehrern und Schülern führen, der Unterricht wäre vielseitige und individueller. In der heutigen Zeit kann man eine digitale Revolution in allen Bereichen unseres alltäglichen Lebens beobachten. Ob geschäftlich in der Großindustrie oder Logistik, privat schnell mal die E-Mails checken, den Terminkalender aktualisieren oder doch das leckere Pfandkuchenrezept von der einen Seite die wir durch die Suchmaschine gefunden haben probieren. Unsere kleinen digitalen Helfer sind kaum noch weg zu denken. Kann man überhaupt dafür sorge Tragen, dass Kinder nicht zu früh in Kontakt mit digitalen Medien kommen? Ist man nicht sogar im Vorteil wenn man damit aufwächst und es nicht später erst mühsam erlernen muss.

Das Thema bleibt weiterhin spannend. Klar ist es muss ein Mittelweg gefunden werden, bei dem der Mensch weiterhin im Mittelpunkt steht.